Ein besonderer Vorteil dieses Tauchplatzes ist, daß er mit dem Jeep in nur wenigen Minuten erreichbar ist - er liegt sozusagen “vor der Haustür“ am nördlichen Ortsrand von Dahab. Hier taucht man am besten, wenn nicht gerade absolute Ebbe ist, da man aufgrund der vielen Löcher im Riffdach besser zum Einstieg schnorchelt als läuft.
Nachdem man durch eine kleine Lagune getaucht ist, wird man im blauen Zwielicht meist von einem Schwarm großer Nasendoktorfische empfangen, die kaum Scheu vor den Tauchern zeigen. Nach links abtauchend erreicht man bald eine große Sandfläche mit Röhrenaalen. Am besten taucht man auf dem Hinweg unterhalb des Röhrenaalfeldes bis zu dessen Ende, wo ein Feld mit vielen wunderbar bewachsenen Korallenblöcken beginnt. Hier verstecken sich oft Blaupunktstechrochen und weiße Muränen, so daß es sich lohnt, immer mal wieder einen näheren Blick unter die Blöcke zu werfen.
Auf dem Rückweg taucht man am besten direkt am Fuße der kleinen Riffwand auf ca. 10 Metern entlang, so daß man sich dem Röhrenaalfeld jetzt von der dem Land zugewandten Seite nähert. Wenn man entsprechend vorsichtig ist und nicht zuviel Sand aufwirbelt, kann man den Aalen von dieser Seite aus sehr nahe kommen und sie in Ruhe beobachten. Mit etwas Glück begegnet man auch dem kleinen Napoleon, der sich hier öfters an der Riffwand aufhält.




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Erstveröffentlichung: 18.03.1998
Letzte Aktualisierung: 08.02.2003
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