Wer an diesem faszinierenden Platz tauchen will, muß zunächst - ebenso wie bei “Coral Forest“ - eine etwa einstündige abenteuerliche Jeepfahrt in den Süden auf sich nehmen, doch das ist noch nicht alles: Dort, wo es mit dem Jeep nicht mehr weitergeht, weil die befahrbaren Wege enden, warten die Kamele mit ihren Führern. Es dauert etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde, bis alles Tauchgepäck in Säcken verstaut ist, die den Kamelen übergehängt werden, und dann darf jeder Taucher seine Reitkünste zu Beweis stellen - es sein denn, man bevorzugt es, rund 1 Stunde zu Fuß mit den Kamelen im unwegsamen Wüstengelände Schritt zu halten.
Aufgrund der zeitaufwendigen “Anreise“ wird dieser Tauchplatz nur gering frequentiert, so daß ein unberührtes Riff und großer Fischreichtum (viele Zackenbarsche und Makrelen) für mehrere spannende Tauchgänge sorgen. Besonders faszinierend sind die mehrere Meter hohen Gorgonien, die schon ab ca. 20 Meter Tiefe in der Strömung stehen. Bei ca. 40 Metern stehen riesige Büsche schwarzer Korallen, in denen große Schwärme von Fahnenbarschen Schutz suchen. Besonders nachmittags, wenn die Sonne schon schräg steht und es schattig wird, finden sich die größeren Räuber ein und patrouillieren entlang der Riffwand.

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© copyright 1998 - Sandra und Andreas Haars
Erstveröffentlichung: 18.03.1998
Letzte Aktualisierung: 08.02.2003
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