Diese Höhle beginnt am Grund einer gemauerten Zisterne, deren Abfluß als kleiner Wasserfall in einen Fluß übergeht. Die Zisterne liegt nur wenige Meter unterhalb einer Straße; der Trampelpfad, der zu ihr hinunterführt ist allerdings steil, führt durch dichtes Gebüsch und ist gerade nach Regen glitschig - was bei dem stellenweise nur wenige Zentimeter entfernten steilen Abhang nicht ganz ungemütlich ist. Es kann daher empfehlenswert sein, sie schwere Ausrüstung „stückweise" hinunterzutragen, denn wer hier fällt, fällt tief …
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Der Einstieg selbst in die Zisterne ist bei hohen Wasserstand genauso leicht wie im Schwimmbad, da auch eine mehrere Meter lange Leiter (mit allerdings „unverschämt" langen Trittabständen) vorhanden ist. Bei niedrigem Wasserstand kann es jedoch passieren, daß die Wasserlinie erst 3 - 5 Meter unterhalb des Beckenrandes beginnt - dann ist der Einstieg bereits nicht ganz unproblematisch, und der Ausstieg - vor allem wenn das Wasser erst unterhalb der Leiter beginnt eine echte Quälerei. Doch wer denkt schon an den Ausstieg, wenn ein wunderschöner Höhlentauchgang vor einem liegt …
Umgeben von milchig türkisblauem Wasser taucht man ab; in etwa 7 m Tiefe (bei hohem Wasserstand) öffnet sich unter einem der sich verjüngende Felseinschnitt zum Höhleneingang. Steil hinab führt die Permanent Line zwischen großen Felsbrocken hindurch bis auf rund 22 m Tiefe wo ein relativ breiter, mäßig hoher Tunnel beginnt. Bei guter Sicht, die allerdings selten über 5 Meter liegt, kann man interessante Felsformationen erkennen, bereits kurz nach dem Eingang in 80 Meter Eindringtiefe kann man, wenn man nach oben schaut, eine fensterartige Öffnung erkennen, die auch durchtaucht werden kann.
Auch bei schlechter Sicht hat diese Höhle jedoch ihren Reiz: Gerade im hinteren Bereich erscheinen die mehrfarbigen Felswände wie die Mauer düsterer Burgen, und mit etwas Blick fürs Detail lassen sich abstrakt gemusterte Erdablagerungen erkennen, die zu Zeiten entstanden sein müssen, als die Höhle noch trocken bzw. nur teilweise überflutet war. Eine besonders schöne Ansicht ist auf dem Weg zurück der Blick hinauf zum Höhleneingang - hellgrün leuchtet einem zwischen den großen Felsbrocken hindurch die „Oberwelt" entgegen.
Erstveröffentlichung: 08.04.2000
Letzte Aktualisierung: 08.02.2003

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