Selbst "eingefleischte" Höhlenfreaks, für die jede Minute oberhalb der Wasserlinie (und außerhalb des Höhleneingangs) nur der unvermeidlichen Überbrückung bis zum nächsten Tauchgang dient, werden schon nach wenigen Tagen "schwach": Das Perigord ist Frankreich pur - romantische Landschaften mit dunklen Wäldern, steilen Felswänden, an denen sich die Flüsse Dordogne, Lot und Cele entlangwinden, mittelalterliche Burgen und Mühlen sowie schmucke kleine Dörfer und Städtchen. Und - nicht zuletzt - eine schon sprichwörtliche Eß- (und Trink-) Kultur, die alle guten Vorsätze schnell vergessen läßt.
Dabei läßt sich der Genuss von Über- und Unterwasserwelt problemlos miteinander verbinden: da die Höhlen teilweise bis zu 50 km (Landstraße) voneinander entfernt liegen, wird man zwischen den Tauchgängen geradezu "gezwungen", Landschaftsausflüge zu unternehmen. Darüber hinaus sind die Hauptattraktionen dieser Gegend - abgesehen von den mittelalterlichen Städten, Kirchen und Burgen - Höhlen, zwar trockene, aber nicht weniger sehenswert, zumal einige von ihnen weltberühmte Höhlenmalereien aufweisen (z.B. in Peche Merle, Lascaux). Andere wie Padirac oder Lacave sind reich mit Stalaktiten und Stalagmiten verziert und ebenfalls ideal für ½ bis einen Tag Tauchpause geeignet.



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Erstveröffentlichung: 08.04.2000
Letzte Aktualisierung: 08.02.2003
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