Telford Springs liegt in unmittelbarer Nähe von Luraville: man biegt einfach hinter dem Trailer von Bill Rennaker rechts in den Sandweg ein und folgt diesem solange, bis man nur noch die Alternativen hat, entweder geradewegs in den Suwannee River zu fahren (der Weg führt direkt bis in den Fluß hinein) oder kurz davor nach rechts abzubiegen, wo eine Abzweigung schräg nach oben führt - und dann ist man auch schon da. Man parkt sein Auto oberhalb der Quelle und folgt einem der zahlreichen Trampelpfade, die die wenigen Meter zu ihr hinunter führen. Sie entspringt direkt unterhalb eines natürlichen Unterwasser-Felsbogens, den man bereits von der Oberfläche deutlich erkennen kann. Als weitere Einstiegsmöglichkeit bietet sich Telford Sink an - ein weniger ausgetretener Pfad führt auf der dem Fluß abgewandten Seite durch Wald und Gebüsch zu dem kleinen, klaren Sink Hole, das man, wenn man bei Telford Spring einsteigt, im Höhlenverlauf der Main Line folgend passiert. Gleiches gilt für Eldorado Chasm, dem zweiten Sinkhole auf dem Weg ins Höhleninnere.
Den Beginn der Main Line in Telford Spring erreicht man, in dem man einfach in den vollständig mit feinem, dunklen Sediment bedeckten Eingangsbereich der Höhle geradeaus eintaucht (Leine liegt an der rechten Höhlenwand). Ihr durch weitere, dunkle, mäßig weite Gänge mit dem gleichen empfindlichen Sediment folgend, gelangt man nach knapp 100 m Schwimmstrecke an ihr Ende - Telford Sink. Hier befestigt man sein Jump-Reel und folgt dem Höhlenverlauf, bis auf der anderen Seite des kleinen Cavernbereichs die Main Line wieder beginnt. Das gleiche "Spiel" folgt dann noch einmal nach weiteren 100 m - beim Dorado Chasm. Man sollte also auf jeden Fall ausreichend Jump-Reels mitnehmen, um den Tauchgang nicht vorzeitig "mangels Leine" abbrechen zu müssen. Das wäre sehr schade, denn abgesehen von den schönen Cavernzonen mit ihrem diffusen, grünlichen Licht hat diese Höhle ihre ganz eigenen Reize: dunkle, hohe Sediment-"Berge", auf deren Oberfläche die Strömung unzählige kleine Wellen geformt hat, auf- und abwärts führende gewundene Gänge, aber auch sehr flache und breite Passagen.
Die Gegenströmung ist größtenteils mäßig, die Sicht nicht immer perfekt - nach starken Regelfällen kann sie schon mal auf 5 - 10 m (oder weniger...) sinken - aber auch dann ist Telford Sink auf jeden Fall sehenswert.
Erstveröffentlichung: 07.01.2001
Letzte Aktualisierung: 08.02.2003

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