
Tauchen bei den Skelligs bedeutet zunächst einmal, seefest zu sein, da die Ausfahrt ins offene Meer (die Skelligs liegen rund 13 Kilometer vor der Küste) pro Richtung etwa 90 Minuten dauert und meist von nicht gerade sanftem Seegang begleitet ist. Außerdem empfiehlt sich hier - noch mehr als bei den anderen Tauchplätzen - ein Trocki, denn bei dem Wind und den ständig über die Bordwand spritzenden Wellen wird es spätestens auf der Rückfahrt verfl...ixt kalt.
Am besten verbindet man die Ausfahrt mit einem Überwasserausflug auf Skellig Michael (siehe "Über Wasser" - The Skelligs), den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Getaucht wird meist auf der Südseite von Small Skellig, der unbewohnten Vogelinsel. Wobei - so ganz stimmt das "unbewohnt" dann doch nicht, denn außer Vögeln sind hier eine ganze Reihe von verspielten Zeitgenossen zuhause, die sich auf den vorgelagerten Klippen sonnen - Seehunde.
Meist trifft man sie in einer kleinen, drei bis fünf Meter tiefen Grotte auf mittlerer Höhe der etwas geschützteren Südseite. Allerdings ist der Zugang zu dieser Stelle gut versteckt durch meterhohen Kelp, durch den man sich erst mal seinen Weg bahnen muß. Am besten schnorchelt man auf Anweisung des Skippers bis wenige Meter vor die Klippen und taucht auf Kommando ab. Durch den starken Schwell wird man - wenn man Glück hat - "automatisch" in die Grotte gezogen, man muß jedoch auch entsprechende Vorsicht walten lassen, um nicht gegen die Felsen gedrückt zu werden.

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© copyright 1998 - Sandra und Andreas Haars
Erstveröffentlichung: 22.10.1998
Letzte Aktualisierung: 08.02.2003

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