Die Vulkane des Südens
Karg und lebensfeindlich - wie in einer Mondlandschaft - sieht es hier aus: Erstarrte schwarze Lavaströme, über denen in der Mittagshitze die Luft vibriert, Felswüsten in Rot- und Brauntönen bis hin zu kalkweißen Gesteinsschichten, dazwischen erheben sich die zwei jüngsten Vulkane der Insel: "San Antonio" und "Teneguia". Beide lassen sich - festes Schuhwerk vorausgesetzt - recht leicht besteigen und bieten einen phantastischen Ausblick über diese unwirklich bizarre Landschaft. Der vereinzelt noch aus Felsspalten quellende, in der Nase stechende Schwefeldampf erinnert daran, daß der jüngste Vulkanausbruch auf La Palma (Teneguia) gerade mal rd. 20 Jahre her ist.
Erreichen kann man den Südzipfel der Insel über die "normalen" Straßen nach Fuencaliente; wer Lust und Zeit hat, kann sich auch in einer Tagestour über die Cumbre Nueva und die Cumbre Vieja auf der "Ruta de los Vulcanos" dieses Naturschauspiel erwandern. Ein nicht ganz so "hautnahes", aber noch immer faszinierendes Erlebnis ist es, auf der Schotterpiste unterhalb des Bergkamms der Cumbre Nueva / Cumbre Vieja per Fahrrad oder Auto (das einigermaßen geländefest sein sollte) in den Süden zu fahren. Mal über, mal unter und manches Mal auch in den Wolken führt der Weg durch dichten Kiefernwald und über steile Lava-Geröllhänge hinweg, und immer wieder öffnet sich der Blick auf die tief unter einem liegenden
Hänge der Westküste und das Meer.
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
Weiterhin besonders sehenswert:
- der Norden mit malerischen Orten wie San Andres,
- die Guanchen-Höhlen La Zarza und La Zarzita im Nordwesten,
- die Lorbeerwälder im Nordosten.

WebMaster: Andreas Haars - webmaster@zauberwelten.com
© copyright 1998 - Sandra und Andreas Haars
Erstveröffentlichung: 24.01.1999
Letzte Aktualisierung: 08.02.2003
Optimiert für MS IE Vers. 6.0 und Netscape Navigator Vers. 7.0 Bildschirmauflösung 1024x768