Die Sehenswürdigkeiten der Stadt Alghero zu beschreiben, würde die Dimensionen dieser Seite sprengen – dies haben zahlreiche Reiseführer vor uns kompetenter und ausführlicher getan. Uns bleibt zu betonen, daß sich ein Besuch auf jeden Fall lohnt. Nein, es lohnen sich sogar viele Besuche – nicht nur die ”klassische Städtebesichtigungstour”, sondern das Entdecken der vielen kleinen Besonderheiten, die diese Stadt zu etwas Besonderem für uns gemacht haben: Der Cappuchino zu einem späten Frühstück im Café Latino mit Blick über den riesigen Yachthafen, in dem das geschäftige Treiben gerade erst erwacht; der Spaziergang mit einem guten ”Gelato Artigianale” in der Hand durch die engen, kühlen, mittelalterlichen Gassen, während die Stadt im Mittagsschlaf wie ausgestorben erscheint und die Sonne hoch über den Mauern steht; ein abendlicher Bummel entlang der mächtigen, historischen Festungsmauern direkt am Meer, während es nach Salz und Tang riecht und die Brandung unermüdlich gegen die Felsen rollt; die Alghero-typische Paella Castellana mit einer monströs großen Schinken-Käse-Oliven-Vorspeisenplatte; die Meterpizza im ”Poco Loco”…
Wenn es übrigens gerade ums Essen geht: Das beste, hausgemachte Speiseeis gibt es übrigens nicht in Alghero sondern in der Eisdiele unter den Arkaden beim Hafen von Fertilia: Wer einmal in diesen Genuß gekommen ist, wird – zurück in Deutschland – eine ganze Weile brauchen, bis er sich wieder an hiesige Eisqualitäten gewöhnt hat.



Erstveröffentlichung: 28.02.2004
Letzte Aktualisierung: 28.02.2004

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