Wer es gerne einsam mag, der sollte an einem Wochentag in der Vor- oder Nachsaison zum Porto Ferro fahren: Dies ist eine von mäßig hohen Felswänden umsäumte, weite Bucht nur etwa 20 min. nördlich des Capo Caccia gelegen. Hier herrscht eine ganz andere Stimmung: Bei Westwind rollen hohe Wellen in die Bucht hinein, die passionierte Surfer auf den Plan rufen. Besonders gut hat uns diese Ecke aber an eher ruhigen Tagen gefallen: Auf den ausgewaschenen Felsen unterhalb des Wachturms herumzuklettern, in der warmen Abendsonne die abstrakten Felsfiguren zu betrachten, die das Meer geformt hat, in der Ferne im goldenen Abenddunst der Blick auf das Capo Caccia – nicht umsonst wählen italienische Modefotografen genau diese Szenerie, um ihre Models stimmungsvoll abzulichten…


Erstveröffentlichung: 28.02.2004
Letzte Aktualisierung: 28.02.2004

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