Der Christosfelsen ist, wie der Name schon sagt, ausnahmsweise keine Höhle, sondern ein - Felsen. Allerdings ein ganz besonderer Felsen, beginnt seine Oberfläche doch erst auf 15 m Tiefe und reicht am Fuße bis hinunter auf über 40 m. Geankert wird normalerweise nahe seiner markantesten Stelle: neben einigen Erhebungen, die wie spitze Nadeln aus der Tiefe herausragen, befindet sich auch die Steilwand, die - Originalzitat Peter - mit zunehmender Tiefe immer "steilwandiger" wird. Für die Liebhaber bizarrer Unterwasser-Landschaften lohnt es sich, einfach einmal einige Meter ins freie Wasser zu schwimmen und dann die Szenerie aus etwas Distanz auf sich wirken zu lassen: Die spitzen Felsen sehen ein bißchen so aus wie die Berge in dieser berühmten chinesischen Landschaft - nur daß der Hintergrund dort selten so tiefblau ist, die Sonnenstrahlen sich sternförmig im Wasser brechen und unzählige Mönchsfische oder ein Barakudaschwarm um die "Bergspitzen" herum kreisen...

Genauso lohnt es sich aber auch, direkt an der Steilwand entlangzutauchen, ihre Spalten und Löcher auf Langusten, Muränen und sonstiges Getier zu untersuchen und auch die Canyons zu erkunden, die den Felsen durchziehen. Besonders interessant sind die vielen, buntbewachsenen Wrackteile, die überall herumliegen (vor allem auf dem Felsrücken) und fast den Eindruck hinterlassen, als ob hier ein (oder mehrere) Schiffswracks mit dem Felsen "verbacken" wären.

 

 

 

 

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Christosfelsen
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Erstveröffentlichung: 18.03.1998
Letzte Aktualisierung: 08.02.2003

Tauchen in der Grottenwelt Zakynthos / Griechenland

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