"Dick & Doof"sind zwei große, bis an die Wasseroberfläche reichende Felsen, die wohl sehr "dick", keinesfalls aber "doof" sind. Eindrucksvoll ist allein schon die Unterwasser-Landschaft: An der Seeseite entlang der Felsen erstreckt sich eine Steilwand, die senkrecht auf bis unter 40 m Tiefe abfällt. Auf der anderen Seite ist zwischen den Felsen und dem "Festland" jeweils ein schmaler Kanal, der am Grund und den Wänden schön bewachsen ist.
Ganz besonders interessant ist auch ein schmaler, ca. 25 Meter langer Gang, der nach rechts in den Fels hineinführt: Beginnend auf einer Tiefe von rd. 16 m wird er immer schmaler und flacher, bis die Wassertiefe kaum noch 2 m erreicht. Hier ist auch der Seegang deutlich zu spüren, der durch diesen engen Kanal drückt. So wird man entlang quietschbunt bewachsener Felswände durchgeschaukelt, bis man auf der anderen Seite wieder das Freiwasser erreicht. Von dort aus kann man auch noch einen Abstecher in die Altarhöhle machen, die nur wenige Meter entfernt durch einen "Hintereingang" zu erreichen ist, oder man tritt den Rückweg entlang der Außenkante der Felsnase an. Tatsächlich sollte man an dieser Stelle ruhig etwas weiter hinaus ins "Blaue" tauchen - dort stehen eigentlich immer einige große Zackis im Freiwasser, die sich mit etwas Distanz auch gerne beobachten lassen.
In einer Tiefe von rd. 30 m liegen auch viele größere Felsblöcke, die auf ihrer Unterseite kleine Überhänge bilden und dort sehr schön bewachsen sind. Der schönste Bewuchs findet sich allerdings unterhalb einer großen, schräg an der Steilwand lehnenden Felsplatte: Von knapp 30 m bis hinauf auf etwa 20 m reicht dieser Überstand, der nicht nur durch seinen besonders farbenprächtigen Bewuchs besticht, sondern auch dem einen oder anderen Zacki Unterschlupf bietet.

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© copyright 1998 - Sandra und Andreas Haars
Erstveröffentlichung: 18.03.1998
Letzte Aktualisierung: 08.02.2003
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