Die Schwefelwand ist eine wunderschöne Steilwand, die sich bis hinunter auf rd. 43 m Tiefe (Oberkante bei rd. 20 m !) erstreckt. Zunächst taucht man links (Blick landeinwärts) entlang einer kleinen Steilwand, die an ihrem Fuß von 10 m bis auf rd. 18 m seicht abfällt; nach rd. 5 min. erreicht man dann die Oberkante der eigentlichen Schwefelwand, die mit einem etwa 90 Grad-Winkel hinaus ins Freiwasser führt. Schwefelwand heißt sie deswegen, weil hier an mehreren Stellen Schwefel austritt, was an den großen weißen Flecken am Grund zu erkennen (und - wenn man etwas näher herantaucht - auch zu "erriechen") ist.

Ihre eigentliche Attraktion sind jedoch ihre Bewohner - vor allem mehrere große Langusten, die im unteren (30-35 m) Bereich der Steilwand ihre Wohnhöhlen haben und jeder Art von Eindringling - auch neugierigen und aufdringlichen Taucher - mit drohend schwenkenden Antennen zu verstehen geben, wer hier der Herr (oder die Dame - schliesslich ist es "die" Languste...) im Hause ist.

Folgt man der Schwefelwand landeinwärts, befindet sich kurz hinter der Stelle, wo die kleine Steilwand auf die Schwefelwand trifft, einen großen Überhang, der nicht nur wunderschön bewachsen ist, sondern in dem auch kleinere Fischschwärme, Zackis oder andere Überraschungen zu finden sind - in unserem Fall ein großer Bärenkrebs und eine exhibitionistische Seegurke beim "Koitus gurkus".

 

 

 

 

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Schwefelwand
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Erstveröffentlichung: 18.03.1998
Letzte Aktualisierung: 08.02.2003

Tauchen in der Grottenwelt Zakynthos / Griechenland

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